CARLOS

CAR LOading Standard

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Slalomtest mit einem Caravan (VW)
 
Umfang und Tiefe dieser Untersuchungen gehen weit über das hinaus, was für den einzelnen Hersteller erreichbar ist. Je nach Aufgabenstellung nehmen auch Zulieferfirmen, TÜV’s und andere Forschungsstellen teil. Auf der Basis der erhobenen und ausgewerteten Daten werden schließlich Methoden und – soweit möglich – allgemein akzeptierte Standards ausgearbeitet. Neben den „harten“, durch Messungen und Berechnungen zuverlässig zu ermittelnden Daten enthalten die Lastannahmen auch „weiche“ Elemente. Diese betreffen Fragen, z.B.: Wie fährt der Benutzer (wie weit, wie hart, auf welchen Strecken, unter welchen Bedingungen)? Welche Sonderbelastungen kommen vor, wie häufig, und wie ist damit umzugehen? Was passiert beispielsweise mit einer Anhängerkupplung und dem tragenden Karosseriebereich nach einem versehentlichen Rückwärtsfahren gegen eine Wand? – CARLOS unterstützt alle Anstrengungen, die Konstruktion so auszulegen, dass sie entweder einer Weiterbenutzung standhält oder sich so verformt, dass der Fahrer von einer Weiterbenutzung absieht oder absehen muss.

Was für Flugzeugbauer und -betreiber alltäglich ist: Das Einsatzprofil von Flugzeugen ist relativ klar umrissen und wird zudem fortlaufend aufgezeichnet (Stichwort: Monitoring). Belastungs-Monitoring in Zukunft auch für Autos? Da wird dann vielleicht der (die) allzu forsche Fahrer(in) nach dem hundertsten Kavalierstart (englisch: Idiot start) von einer Computer-Stimme aus dem Cockpit aufgefordert, demnächst eine Werkstatt aufzusuchen und Getriebe und Antriebswellen überprüfen zu lassen.
 
 
 


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