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Verbundprojekte

Projekte aus unseren Leistungs- und Forschungsfeldern

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  • Halogenfrei flammgeschützte OrganoPor-Dämmstoffplatten aus landwirtschaftlichen Reststoffen.

    Gebäudedämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen sind seit vielen Jahren Stand der Technik, haben aber immer noch einen kleinen Anteil auf dem Dämmstoffmarkt, da sie gegenüber mineralischen Produkten und geschäumten Kunststoffen Nachteile z. B. hinsichtlich des Brandverhaltens aufweisen können oder nicht in Form von selbsttragenden Platten verfügbar sind. In dem durch das BMWK geförderten Verbundprojekt »OrganoPor_Fassade« haben Experten aus dem Fraunhofer LBF neue biobasierte, halogenfrei flammgeschützte, selbsttragende Dämmstoffplatten weiterentwickelt, die in ein Wärmedämmverbundsystem integriert werden können.

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  • Im Projekt »K3I-Cycling« leiten wir das Arbeitspaket „Recycling und Rezyklatherstellung“. Gemeinsam mit 16 Partnern entwickeln unsere Experten neue Methoden, um aus gemischten Leichtverpackungsabfällen hochwertige Kunststoffrezyklate zu gewinnen. Im Fokus stehen die praktische Herstellung und Bewertung von Rezyklaten im Labor- und Pilotmaßstab sowie die Entwicklung von Additivpaketen – darunter biobasierte Stabilisatoren – zur gezielten Verbesserung der Materialeigenschaften. Mit moderner Werkstoffanalytik und Machine Learning werden Polyolefin-Rezyklate nach Alterungszustand und Verunreinigungen klassifiziert und in Qualitätscluster eingeteilt. So entstehen belastbare Materialqualitätslevel, die in neue Normen und digitale Produktpässe einfließen können.

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  • organofoam Polyurethan-Weichschäume aus nachwachsenden Rohstoffen

    Im Verbundprojekt »OrganoFoam« entwickelten wir biobasierte Schaumstoffe für Polstermöbel und Matratzen, die von der der Friedrich Platt GmbH bewertet und weiterverarbeitet wurden. Die neuartigen Polyurethan-Weichschäume wurden im Labor als Blockware hergestellt. Sie lassen sich mit vorhandenen Anlagen schneiden, verkleben und beziehen und erreichen dabei einen Komfort im Bereich konventioneller Polsterschäume. Damit entsteht eine marktfähige Alternative für Hersteller, die ihre Produktpalette in Richtung nachhaltiger Möbel mit verbesserter CO₂-Bilanz erweitern wollen.

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  • bio-kunststoffe grove additive stabilisatoren

    Breitgefächerte Stabilisator-Forschung in Ausgründungsvorbereitung: Maßgeschneiderte Stabilisator-Additive, die die Leistungsfähigkeit von Rezyklaten sowie von kontaktsensitiven Anwendungen wie Medizinprodukten deutlich steigern. Basierend auf modernsten Materialtechnologien werden konventionelle mit biobasierten Komponenten kombiniert und so eine neue Generation nachhaltiger Kunststofflösungen ermöglicht. Die neuen biobasierten Additive erfüllen regulatorische Vorgaben und bieten höchste Performance.

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  • Kunststoffrezyklaten in Geotextilien
    © stock.adobe.com, CoreRock

    Geotextilien, die in Schlüsselbranchen wie Bauwesen und Wasserwirtschaft unverzichtbar sind, bestehen bislang fast ausschließlich aus Neuware-Kunststoffen. Das Projekt »GREEN« zeigt, dass durch gezielte Additivierung Rezyklate für diese Anwendungen upgecycelt werden können. Neben der Sicherstellung von Langzeitstabilität und Verarbeitbarkeit wird auch die ökotoxikologische Unbedenklichkeit geprüft. So wird Nachhaltigkeit und Zirkularität in der Geotextilproduktion ermöglicht – ein entscheidender Schritt für den Klimaschutz und die Kreislaufwirtschaft.

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  • Bauteile aus faserverstärkten Biopolymeren

    »COOPERATE« zeigt, wie innovative Methoden zur Materialcharakterisierung und Modellbildung den Einsatz biobasierter Thermoplaste selbst dann ermöglichen, wenn deren Eigenschaften klassische Material-Lösungen nicht erreichen. Durch simulationsgestützte Auslegung entstand eine nachhaltige Fahrwerkskoppel mit vergleichbarer Leistungsfähigkeit. Die entwickelte Methodik eröffnet neue Wege, Materialien nach Nachhaltigkeitskriterien auszuwählen und trotzdem langlebige Bauteile zu realisieren.

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  • Im Fraunhofer-Leitprojekt „Waste4Future“ haben acht Fraunhofer-Institute neue Lösungen für das Abfallmanagement und die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen entwickelt. Das Hauptziel ist die Verbesserung des Recyclings von kunststoffhaltigen Abfällen, die zuvor verbrannt wurden. Das Fraunhofer LBF untersuchte intensiv den Alterungszustand von Kunststoffen, um die Sortierung basierend auf dem Schädigungsgrad zu optimieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Polypropylen (PP) und Polyamid (PA) unterschiedliche Degradationsverhalten aufweisen, was für die Qualität der Rezyklate entscheidend ist.

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