Online-Workshop  /  16. November 2021

Online-Workshop »Resilienz urbaner Lebensräume«

Wie gestalten wir urbane Lebensräume zukünftig sicher? Wie gewährleisten wir die Versorgung in Städten auch in Krisensituationen?

Herausforderungen insbesondere für Städte, deren Infrastruktur durch die wachsende Bevölkerung bereits stark strapaziert ist. Dabei zeigen aktuelle Entwicklungen wie Corona oder der Klimawandel mit Starkregenereignissen und Hitzewellen, dass die bestehenden Konzepte und technologischen Lösungsansätze schnell an ihre Grenzen geraten. Forschung muss neue Lösungsansätze anbieten.  Siebender im Bereich der Sicherheitsforschung führenden Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, darunter auch das Fraunhofer LBF, haben ihre Kompetenzen gebündelt. Die Stärkung der Resilienz von urbanen Lebensräumen wird dabei als ein ganzheitlicher Ansatz verstanden, welcher die physische Infrastruktur-, Organisations- und Datenebene umfasst. Ziel des Projektes »Resilienz urbaner Lebensräume« (RuLe) ist es, innerhalb eines analytischen Rahmens kritische Komponenten der urbanen Infrastruktur zu identifizieren, auf ihre Robustheit gegenüber Beeinträchtigungen hin zu analysieren und Strategien zur Prävention und Reaktion abzuleiten. Im Rahmen eines Workshops sollen bereits erreichte Lösungen vorgestellt und mit Anwender diskutiert werden.

Im Projekt RuLe wurden zwei übergeordnete Szenarien betrachtet:  Tunnelbrand und Überflutung.

Zu letzterem Szenario hat das LBF einen Demonstrator entwickelt, der in kleinem Maßstab verschiedene Überflutungsszenarien im urbanen Raum sowie die Wirksamkeit möglicher Sensorsysteme zur Früherkennung des Ereignisses demonstrieren kann. Flankierend entwickelt das LBF eine probabilistische Bewertungsmethode zur Eintretenswahrscheinlichkeit von Subszenarien und ist in der Bereitstellung neuer Informationsmodelle zur verbesserten Interaktion zwischen Rettungskräften involviert.