Industrie-Workshop  /  28.11.2017, 16:00 - 18:45 Uhr

Schwingungen in rotierenden Systemen

In vielen Bereichen der modernen Technik werden heute Maschinen mit rotierenden Wellen eigesetzt. Beispiele hierfür sind: Turbinen, Antriebssysteme in Schiffen und Fahrzeugen, Waschmaschinentrommeln und die Ankerwellen von Elektromotoren. Bei der Entwicklung solcher Maschinen muss der Konstrukteur die Maschinenfunktion erfüllen und verschiedenen mechanischen Problemen Aufmerksamkeit schenken.

Neben den Schwingungen der rotierenden Bauteile muss auch die Dynamik der angrenzenden Komponenten, wie z. B. Lager, Dichtungen, Gehäuse, Fundamente usw. mit einbezogen werden. Wichtiges Ziel der Entwicklung ist, unerwünschte Störschwingungen in bestimmten Grenzen zu halten bzw. zu vermeiden, damit Bauteile durch überhöhte Beanspruchungen nicht geschädigt oder die Spielgrenzen innerhalb einer Maschine überschritten werden.

Die häufigsten Schwingungsphänomene in rotierenden Systemen stellen die durch Unwucht hervorgerufenen Biegeschwingungen mit Drehfrequenz sowie die in Antriebssystemen oft angeregten Torsionsschwingungen dar.

Der Industrie-Workshop führt in das Thema der Schwingungen in rotierenden Systemen ein.

Mit einfachen Modellen werden die wesentlichen Schwingungsphänomene der Biege- und Torsionsschwingungen aufgezeigt. Verschiedene Lösungsansätze, um die unerwünschten Schwingungen zu reduzieren sind die Verminderung der Erregung, das Verstimmen des Schwingungssystems, das Einbringen von Dämpfung, die Isolation von Schwingungen sowie die Schwingungstilgung mit Hilfe von angebrachten Zusatzsystemen. An praktischen Beispielen wird erläutert, mit welchen Lösungswegen das Ziel der Schwingungsreduktion am besten erreicht wird.

Aus dem Programm:

  • Grundlagen zu rotierenden Systemen  
    • Schwingungsphänomene
    • Lösungsansätze zu Torsions- und Biegeschwingungen
    • Praxisbeispiele
  • Rundgang LBF und Besichtigung verschiedener Prüfstände
  • Diskussion & offene Fragerunde
  • Imbiss: Get together mit Experten