LBF-Presse-Feed

Gefragtes Werkstoff-Knowhow: Fraunhofer LBF baut Elastomer-Forschung aus

Die Elektromobilität nimmt immer mehr Fahrt auf und in Verbrennungsmotoren steigen die Temperaturen. Deshalb erwartet die Automobilindustrie einen verstärkten Forschungs- und Entwicklungsbedarf insbesondere bei Spezial- und Hochleistungselastomeren. Auf diese Herausforderungen hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF reagiert und die neue Arbeitsgruppe „Elastomertechnologie“ im Forschungsbereich Kunststoffe ins Leben gerufen. Sie soll das umfangreiche Instituts-Portfolio auf die gesamte Wertschöpfungskette von Elastomerbauteilen erweitern. Dazu wird die Arbeitsgruppe über ein anwendungsnahes Technikum zur Formulierung und Formgebung von Elastomeren verfügen. Daraus ergeben sich neue Synergien mit den bisherigen Kompetenzfeldern des Bereichs Kunststoffe, beispielsweise der chemischen und physikalischen Charakterisierung sowie der Funktionalisierung und Additivierung polymerer Werkstoffe. Mit dieser neuen Aufstellung kann das Fraunhofer LBF seinen Industriekunden insbesondere der Kautschuk- und Gummi-Industrie zukünftig ein umfangreiches Angebot in der angewandten Forschung sowie der praxisnahen Prüfung bieten.
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Straße ins Labor geholt: Anwender beraten über zweiaxiale Betriebsfestigkeitsversuche für PKW- und LKW-Räder

Früher waren für Lebensdauertests von Fahrzeugen oder einzelner Komponenten noch tagelange Testfahrten auf der Straße nötig. Heute reichen dank modernster Prüfeinrichtungen wenige Stunden im Labor. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat sich in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Räderprüfung und -freigabe spezialisiert. Dank vielfältiger Entwicklungs- und Erprobungsaktivitäten konnte sich das Institut den Status eines Technologieführers erarbeiten. Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen dieser Technologie zu informieren und Erfahrungen auszutauschen, bot am 8. November in Darmstadt die UC 13 - Users Conference on Biaxial Fatigue Testing. Zur 13. Anwenderkonferenz für zweiachsige Betriebsfestigkeitsversuche von Rädern und Radnaben trafen sich rund 50 Wissenschaftler und Anwender aus Europa, Asien und den USA im Fraunhofer LBF.
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Wie wirksam sind Haftvermittler? Fraunhofer LBF nutzt erstmals Flüssigkeitschromatographie zur Charakterisierung

Als Haftvermittler zwischen Polyolefinen und polaren Oberflächen besitzen funktionalisierte Polyolefine eine große wirtschaftliche Bedeutung. Trotz jahrzehntelanger Bemühungen fehlten bisher analytische Methoden, die ein umfassendes Verständnis der Materialien und eine schnelle Bewertung ihrer Wirksamkeit, beispielsweise im Rahmen einer Wareneingangskontrolle, ermöglichen. Eine jetzt am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF entwickelt chromatographische Methode erlaubt es zum ersten Mal, systematische Struktur-Eigenschaftsbeziehungen für diese Materialien zu erarbeiten und sie ist sehr nützlich für die Entwicklung effizienterer Funktionalisierungsprozesse. Die analytischen Informationen sind darüber hinaus in hohem Maße relevant für die Materialentwicklung und das Verständnis von Materialversagen.
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Bio-Flammschutz für Kunststoffe: Fraunhofer LBF erschließt neue Verwendungsmöglichkeiten für Lignin

Aus dem Papierrohstoff Holz muss doch mehr herauszuholen sein, dachten sich Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Hintergrund: Bei der Produktion von Papier aus Holz dreht sich alles um die Zellulose. Das ebenfalls darin enthaltene Lignin bleibt bislang weitgehend ungenutzt - bis zu 98 Prozent der bei der Papierherstellung anfallenden Menge werden zur Energiegewinnung eingesetzt. In Zeiten knapper werdender fossiler Ressourcen und steigender CO2-Ausstöße kommt das geradezu einer Verschwendung gleich. Denn heute gilt es, als Alternative zu erdölbasierten Rohstoffen, mehr Biomasse stofflich zu nutzen. In einem EU-geförderten Forschungsprojekt hat das Fraunhofer LBF nun eine neue Verwendungsmöglichkeit für Lignin aus der Papierherstellung entwickelt: Die Wissenschaftler haben Phosphor chemisch an das Lignin angebunden und können es nun als Flammschutz für Kunststoffe nutzen.
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Prüfstände modernisiert: Fraunhofer LBF testet Bauteile in brennbaren Medien unter zyklischer Belastung

Innovative Schwingfestigkeitsversuche an Proben oder Bauteilen in korrosiven Medien: Fraunhofer LBF validiert Werkstoffe, die in Kontakt mit aktuell gängigen Kraftstoffen wie Benzin, Diesel oder Kerosin und zukünftigen flüssigen Kraftstoffen wie z.B. Methanol, Ethanol oder Biodiesel stehen.
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Strahlender Durchblick: Computertomograph analysiert Schäden in Werkstoffen unter Last

Unterschiedlichste Materialien zerstörungsfrei prüfen zu können, ist für Industrie und Wissenschaft in vielen Bereichen essentiell. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat jetzt eine neue Methode entwickelt, die erstmals die mechanische Prüfung eines Bauteils unter realistischen Belastungen mit einer radiologischen Durchstrahlungsprüfung kombiniert. Die Methode dient dazu, Materialien zu charakterisieren, und sie erleichtert die Beurteilung von Einschlüssen oder Schädigungen im Werkstoff bezüglich deren Einflusses auf die Festigkeit und Lebensdauer. Damit liefert das Fraunhofer LBF Materialentwicklern und Herstellern sowie Wissenschaftlern wichtige Informationen zum besseren Verständnis von Materialverhalten und Materialcharakterisierung.
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Fraunhofer LBF nominiert für DNFI Innovation in Natural Fibres Award 2017: „Neue Produkte für die Bioökonomie“

Der von der DNFI ausgeschriebene Preis würdigt Innovationen auf dem Gebiet der Entwicklung von Produkten aus Naturfasern und Forschungsaktivitäten zu diesem Thema. Das Projekt von LBF & ITA hebt sich von den anderen Finalisten dadurch ab, dass es als einziges die bei Naturfaserkompositen als kritisch anzusehende Feuchteaufnahme berücksichtigt und reduziert. Die Gewinner werden per öffentlicher Abstimmung bis zum 30.09.2017 ermittelt. Voten Sie für das LBF!
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Zweirad Einkaufsgenossenschaft ZEG und Fraunhofer LBF starten Qualitätsinitiative E-Bikes

Seit bei vielen Menschen die Lust am Fahrradfahren dank elektrischer Unterstützung (wieder) erwacht, boomen motorisierte Zweiräder. Inzwischen ist jedes siebte verkaufte Fahrrad ein Pedelec, allein 2016 waren es 605.000 Exemplare. Der Trend scheint beständig, laufend kommen neue technische Lösungen auf den Markt. Was dem Tempo des Booms allerdings nicht gefolgt ist, sind die entsprechenden Normen für die noch junge Fahrradgattung. Vor diesem Hintergrund hat die Zweirad Einkaufsgenossenschaft (ZEG) das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Qualitätsinitiative E-Bikes“ gestartet und das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF als wissenschaftlichen Partner für dieses Projekt gewonnen. Nach Ansicht der Beteiligten sind die derzeit geltenden Normen zur Prüfung der Festigkeit und Fahrsicherheit für Pedelecs teilweise wissenschaftlich nicht belastbar. Dies soll durch entsprechende anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten überwunden werden. Ziel ist ein belastbarer Qualitäts- und Sicherheitsstandard für Pedelecs.
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Flammschutzmittel - Verborgene Lebensretter in Kunststoffen

Die Anforderungen an moderne Flammschutzmittel ständig steigen. Am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt werden daher neuartige Flammschutzmittel in enger Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen entwickelt und getestet. Manche dieser Flammschutzmittel wirken direkt in der Flamme und bringen sie zum Verlöschen. Andere bilden bei Hitzeeinwirkung Schutzschichten auf der Kunststoffoberfläche oder sie beeinflussen die Zersetzungsvorgänge, wodurch viel weniger brennbare Gase entstehen.
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Mehr Fahrtwind für Industrie 4.0: Skalierbarer Batterieträger für Elektrofahrzeuge

Im Rahmen einer 36-monatigen Forschungskooperation werden die Partner EDAG, FFT, Opel, FKM und Fraunhofer LBF von 2017 bis 2020 eng zusammenarbeiten. Das Ziel des Projekts liegt im vernetzten Produkt- und Produktions-Engineering am Beispiel variantenreicher Fahrzeugkarosseriekomponenten. VariKa realisiert die Vision einer updatefähigen Produktionstechnik: Mit 3D-Technologie und vorrichtungslosem Fügen wird ein skalierbarer Batterieträger für Elektrofahrzeuge realisiert. Mit dieses Programms wird Deutschlands Spitzenstellung als hochwertiger Produktionsstandort und als Anbieter für modernste Produktionstechnologien weiter gestärkt. Das Technologieprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) leistet im Rahmen der Digitalen Agenda einen weiteren wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 der Bundesregierung.
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Hessentag: Fraunhofer LBF zeigt Fahrzeugtechnik von morgen schon heute

Mit der Elektromobilität eröffnen sich ganz neue Perspektiven in der nachhaltigen Mobilität. Nach dieser Devise arbeitet das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in zahlreichen Forschungsprojekten aktiv daran, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Ganz real umgesetzt hat das Darmstädter Institut dies mit dem generator-elektrischen Fahrzeug GEV/one. Ein komplett neues, ganzheitliches Konzept, mit dem ein echtes Nullemissionsfahrzeug realisiert werden kann. Zu sehen ist es auf dem 57. Hessentag in Rüsselsheim am 9. und 10. Juni 2017 am Gemeinschaftsstand der Aktion „Hessen schafft Wissen“ auf dem Opelgelände. Wie Fahrer von Elektroautos vor der Fahrt ihre Route energieoptimiert planen und die tatsächliche Reichweite korrekt berechnen lassen können, zeigt das Fraunhofer LBF darüber hinaus mit dem Verbundvorhaben „DieMo RheinMain“.
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Elektromobile schneller entwickeln mit integrierter Prüf- und Testumgebung

Ohne Leistungsmodule bewegt sich kein Elektrofahrzeug: Sie regeln die effiziente Energieversorgung des Antriebs, der Batterie und der Bordelektronik. Entsprechend hoch sind die Ansprüche im Fahralltag, wo die leistungselektronischen Komponenten hohen thermomechanischen Belastungen ausgesetzt sind, dazu noch überlagert von Vibrationen aus dem Fahrbetrieb. Das kann ihre Zuverlässigkeit gefährden und ihre Lebensdauer einschränken. Bislang gab es keine in sich geschlossene Methodik, welche die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Leistungselektronik bewertet. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderten Verbund-Projekts „Integrierte Prüf- und Testumgebung für Leistungselektronik“ (InTeLekt) ist es dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF nun gelungen, einen Beitrag zum Schließen dieser Lücke zu leisten. Eine neuartige Prüf- und Testumgebung bringt alles unter ein Dach: die schädigungsrelevante Kombination der Lasten, deren prüfstandstechnische Abbildung und ihre numerische Simulation.
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Elektromobilität: Forschungen des Fraunhofer LBF ebnen den Weg in die Alltagstauglichkeit

Energieoptimale Routenplanung, Prüfeinrichtungen für Batteriesysteme, Entwicklungskosten senken ... Mit zahlreichen Forschungsprojekten arbeitet das Fraunhofer LBF aktiv daran, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Einblicke in die Ergebnisse zeigt das Institut beim 3. Tag der Elektromobilität 2017 auf dem Marktplatz in Darmstadt.
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