Meilensteine der Institutshistorie

Mobilität auf höchstem Niveau

Wenn wir uns ins Auto setzen, sind wir es gewohnt, bequem darin Platz zu nehmen, schnell voranzukommen und sicher ans Ziel zu gelangen. Dies gilt auch für andere Verkehrsmittel, die wir täglich nutzen. In punkto Komfort, Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit haben wir heute Standards erreicht, die noch vor wenigen Jahrzehnten unvorstellbar waren.

Einen grundlegenden Beitrag dazu leistet das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. 1938 schon entwickelte in Darmstadt ein kleiner Kreis von weitblickenden Wissenschaftlern und Ingenieuren neuartige Versuchs- und Berechnungsmethoden, um Belastungen und Lebensdauer von Konstruktionen zu messen und zu bewerten. Es war die Geburtsstunde des Leichtbaus.

Heute ist das Institut in zahlreichen Branchen ein gefragter Partner, wenn es um die Entwicklung und Prüfung von Sicherheitsbauteilen geht. Neben der Betriebsfestigkeit widmet sich das Institut den Disziplinen Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Kunststoffe. Wir liefern unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen vom Werkstoff bis zum System, von der Idee bis zum Produkt. Mit Sicherheit innovativ!

Wiesenmühle in Darmstadt-Eberstadt

Werkstatt in der Wiesenmühle

Erste LKW-Achsversuche

1938 - Gründung der Bautz-Bergmann Werkstoff- und Konstruktionsberatung GmbH in Darmstadt

 

 

 

 

 

1950 - Zusammenschluss der Bautz-Bergmann GmbH mit dem Physikalisch-Technischen Labor von Dr. Gaßner zum Laboratorium für Betriebsfestigkeit (LBF)

 

 




1962 - Aufnahme in die Fraunhofer-Gesellschaft, München

Institutszentrum Darmstadt-Kranichstein

Versuchseinrichtung mit Opel

Erster zweiaxialer Radprüfungstand (ZWARP)

1973 - Umzug in die Gebäude nach Darmstadt-Kranichstein

 

 

 

 



Standort Darmstadt zahlt sich aus: Opel in Rüsselsheim wird guter Kunde des LBF

1979 - Namensänderung in Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit LBF

 

 

 

1982 - Erster Zweiaxialer Radprüfstand (ZWARP) geht in Betrieb

Diese herausragende Entwicklung ist eine Einrichtung zur Untersuchung von Fahrzeugrädern unter zweiaxialer Belastung. Sie wurde 1984 für Straßenfahrzeuge und 1987 für Schienenfahrzeuge patentiert.

Erweiterungsbau Halle 2 (rechts im Bild)

Prof. Holger Hanselka

Das blühende Fraunhofer LBF.

1990 - Großer Erweiterungsbau: Halle 2, Demonstrationszentrum für Faserverbundwerkstoffe

1999 -  Kommissarische Leitung des Instituts durch Prof. Dr. Gerd Müller: Er legt den Grundstein für eine Kooperation mit der TU Darmstadt.

Das Fraunhofer LBF erhält die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und ein Jahr später die Akkreditierung als Prüflaboratorium nach DIN EN ISO/IEC 17025.


2001 - Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka wird Institutsleiter und intensiviert  die Kooperation mit der TU Darmstadt (Fachgebiet Systemzuverlässigkeit im Maschinenbau)

Strategische Neuausrichtung des Instituts: Ergänzung der Kernkompetenz Betriebsfestigkeit um die verwandten Gebiete Systemzuverlässigkeit und Adaptronik.

2004 - Namenserweiterung in Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

2005 - Das ins LBF integrierte Fachgebiet "Systemzuverlässigkeit im Maschinenbau" der TUD wird um die Maschinenakustik erweitert: Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM

2006 - Erweiterung des Bürogebäudes: Das Institut hat inzw. seine Mitarbeiterzahl verdreifacht.

Fraunhofer-Transferzentrum Adaptronik

Ganzfahrzeugprüfung im Fraunhofer LBF, Darmstadt.

2007 - Gründung des Vereins Rhein-Main Adaptronik e.V.

2008 - Grundsteinlegung zum Transferzentrum Adaptronik am Fraunhofer LBF

Bewilligung des LOEWE-Zentrum AdRIA (Adaptronik - Research, Innovation, Application)

Eröffnung des Fraunhofer-Innovationsclusters Adaptronische Systeme und des LOEWE-Zentrums AdRIA

2009 - Fraunhofer LBF koordiniert Systemforschung Elektromobilität: Über 30 Institute wirken daran mit, bis Mitte 2011 ein nachhaltiges Verkehrssystem auf der Basis von Strom vorzubereiten.

2010 - Einweihung des Fraunhofer-Transferzentrum Adaptronik

Ganzfahrzeugprüfstand wird in Betrieb genommen: Der neue Prüfstand ergänzt und erweitert die am Fraunhofer LBF entwickelten Prüfkonzepte. Der GFZ ermöglicht die Prüfung der kompletten Karosserie und des Fahrwerks, beginnend bei Kleinwagen bis hin zu leichten, elektrisch angetriebenen Transportern und Kleinbussen.

Prof. Hanselka wird in den Kreis der Vizepräsidenten der TU Darmstadt gewählt. Er übernimmt zum 1. Januar 2011 die Ressorts Wissens- und Technologietransfer, Kooperation mit Wirtschaft und Wissenschaft, Unternehmensgründungen, Patentmanagement sowie internationale Beziehungen und Alumni.

Darmstadt, Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Einweihung der Labore des LOEWE-Zentrums AdRIA. Prof. Hans Jürgen Prömel (Präsident Technische Universität Darmstadt), Eva Kühne-Hörmann (Ministerin), Prof. Holger Hanselka (Institutsleiter Fraunhofer LBF), Prof. Ralph Stengler (Präsident der Hochschule Darmstadt) (v.l.) 18.01.2011.no mod.re Foto: Claus Borgenheimer

CFK-Rad mit integriertem Rad-Naben-Motor

Jubiläumsjahr 2013

2011 - Spitzenforschung am LBF: Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst weiht die Labore des LOEWE-Zentrum AdRIA ein.

 

 

2012 - Fraunhofer LBF ist Preisträger der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“: Unser Rad aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) mit integriertem Rad-Naben-Motor macht das Institut zum "Ausgewählten Ort 2012" im Land der Ideen.

DKI-Integration: Seit dem 1.7.2012 ist das Deutsche Kunststoff-Institut DKI als Bereich Kunststoffe in das Fraunhofer LBF voll integriert. Neben Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Adaptronik gehören nun auch Konstruktions- und Funktionskunststoffe als vierte Kernkompetenz  zum LBF.

 

 

2013 - 75 Jahre LBF - Mit Sicherheit innovativ.

Zum 1. Oktober 2013 hat Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz die kommissarische Leitung des Fraunhofer LBF übernommen.