Digitale Zwillinge und numerische Simulation - Der Schlüssel zur beschleunigten Produktentwicklung
Digitale Zwillinge und numerische Simulationen sind weit mehr als reine Validierungswerkzeuge. Sie ermöglichen es, Anforderungen frühzeitig zu konkretisieren, Systemarchitekturen zu vergleichen und Designentscheidungen abzusichern – und begleiten Produkte bis in den Betrieb.
Wir unterstützen Unternehmen bereits in den frühen Phasen der Produktentwicklung – von der Anforderungsanalyse über den Systementwurf bis zur Spezifikation – durch die Entwicklung und Anwendung digitaler Zwillinge sowie numerischer Methoden. Virtuelle Systemmodelle und digitale Prozessketten ermöglichen es, Anforderungen und Systemarchitekturen frühzeitig zu simulieren, Varianten zu bewerten und fundierte Designentscheidungen zu treffen. Die Integration von Materialdaten und mikrostruktur-informierten Modellen schafft eine belastbare Grundlage für die Auswahl und Spezifikation von Werkstoffen und Komponenten. So werden Risiken früh erkannt und die Leistungsfähigkeit sowie Nachhaltigkeit von Produkten bereits in der Konzeptphase gezielt gesteigert.
Um die nächste Generation digitaler Methoden und Werkzeuge für die Industrie zu ermöglichen, konzentriert sich unsere Forschung im Themenfeld »Digital Twins & Simulation« auf die gezielte Weiterentwicklung von Kompetenzen entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette. Wir identifizieren und adressieren gezielt offene Innovationsfelder – etwa bei der autonomen Erstellung digitaler Zwillinge, der Integration von Materialdaten oder der Kopplung von Simulation und Experiment. Ziel ist es, neue datenbasierte Ansätze für die virtuelle Produktentwicklung zu schaffen und die Systemzuverlässigkeit bereits in der System-Architektur und -Entwurfsphase durch innovative Kopplung von Simulation und Experiment weiter zu erhöhen.